Zum Start von Arte RE:

Manchmal muss es rasend schnell gehen bei der TV-Produktion. Manchmal dauert es volle zwei Jahre, eine neue Sendereihe zu entwickeln. Wenn die dann schließlich das Licht der Welt erblickt, ist die Spannung für alle Beteiligten enorm: wird es funktionieren? Gehen die Ideen auf? Wird der Zuschauer das neue Format schätzen? So ergeht es uns gerade bei ARTE RE: der neuen, werktäglichen Reportage-Reihe, die als „journalistische Mobilmachung für Europa“ an den Start geht, wie der Sender bescheiden wie immer verlauten lässt.

Am 13.3. geht es los. Und zwar mit einem Film von uns über sie: Sylvana Simons, die im niederländischen Wahlkampf als neue Kraft gegen  den Populismus und insbesondere Geert Wilders antreten will.

Und was macht Kobalt am 13.3.? Feiern natürlich. Wie es sich bei einer großen Premiere gehört.

Der BERLIN live Marathon im Februar

Als ich neulich die aktuelle Winterplatte von Katie Melua einlegte, erstarrte meine neunjährige Tochter wie vom Donner gerührt und lauschte atemlos. Danach lief der Track bei uns wochenlang praktisch ohne Pause. Das Kind konnte einfach nicht genug davon bekommen, obwohl es sich um einen georgischen Frauenchor handelte. Nicht das, was üblicherweise in ihrer Bibi&Tinalastigen Tracklist zu finden ist.

Als wir wenig später mit Katie Melua für unsere Konzertreihe BERLIN live aufzeichneten, brachte sie ihren Frauenchor vollzählig mit. 23 Sängerinnen drängten sich auf der Bühne des Berliner Admiralpalastes, und auch da – man kann es nicht anders sagen – war das Klangerlebnis schlicht überwältigend; das partygestählte Publikum, ähnlich gebannt wie meine Tochter.

Am 24.02. ist das Ganze auf Arte zu sehen. Ich bin gespannt, ob sich der Zauber übertragen lässt.

Weitere BERLIN live Termine auf Arte:
03.02. / 01.05 Uhr / Danko Jones
10.02. / 00.20 Uhr / Editors
10.02. / 01.20 Uhr / Moderat
17.02. / 00.50 Uhr / Crystal Fighters
17.02. / 01.50 Uhr / You Me At Six
24.02. / 00.20 Uhr / Katie Melua
24.02. / 01.25 Uhr / Albert Hammond in Symphony

Adieu Yourope!

Abschied tut weh. Unser Auslandsmagazin für die globalisierte Generation wird dieses Jahr auslaufen. Seit sieben Jahren loten Andreas Korn und die Yourope- Reporter aus, was das junge Europa verbindet und was es trennt. Das führte immer wieder  zu überraschenden Erkenntnissen. Zum Beispiel in der Sendung über die glücklichsten (Dänemark) und unglücklichsten Europäer (Ungarn). Oder über das Startup-Paradies Bukarest.

Wie tickt die EU von innen? Diese Kernfrage der Sendung  brennt heute mehr denn je unter den Nägeln. Trotzdem wird Yourope am 17. Dezember das letzte Mal über den Äther gehen. Muss man das verstehen? Schwerlich. Gerade deswegen empfehle ich umso wärmer unsere nächste Yourope Sendung. Thema: Europa sucht nach Stille- vom Digital Detox in Paris bis zur neuartigen Youtube-Meditation namens ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response).  Danach können wir hoffentlich tiefenentspannt den Nachfolger von Yourope ins Auge fassen.

YOUROPE: Sehnsucht nach Stille – am 26.11.2016 um 14 Uhr auf ARTE.