Metropolis: Urban Art Museum

In diesen Tagen diskutiert ganz Berlin: Gehört Streetart ins Museum oder nicht? Kuratorin Yasha Young ließ sich von keinem Gegenwind stoppen, holte die Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag ins Boot und  eröffnete unter großem Publikumsandrang das „Urban Nation Museum For Urban Contemporary Art“. Angeblich weltweit das erste seiner Art. Wie es geworden ist, berichten wir nächste Woche bei Metropolis.

Re: Dick und schön!

Wie dick darf man sein? Diese nicht unkomplexe Frage treibt die Protagonistinnen unserer Reportage „dick und schön“ um. Die sogenannten „Fettaktivistinnen“ ziehen gegen die vollkommen alltäglich gewordene Diskriminierung von übergewichtigen Menschen ins Feld. Das ist eine Herkulesaufgabe, denn nicht nur die Normalgewichtigen, sondern auch die meisten Korpulenten sind sich einig, dass nur ein schlanker Körper schön sein kann. Die Aktivisten müssen also nicht nur ihre abschätzigen Zeitgenossen, sondern auch sich selbst überzeugen, Übergewicht nicht automatisch mit Willensschwäche und Schlimmerem gleichzusetzen. Der Film beginnt mit einen bemerkenswerten Shooting: Ein Gruppenaktfoto, auf dem keine Teilnehmerin wesentlich unter 100 Kilo wiegt. Heraus kam ein wunderschönes Bild von sehr mutigen Frauen. Weiterlesen

Kobalt wird 20!

Partystimmung in der Torstraße. Der September 2017 ist für uns nämlich ein geradezu historischer Monat: KOBALT WIRD 20! (DWDL-Artikel zum Jubiläum) Zwei Jahrzehnte ist es schon her, dass wir mit POLYLUX  an den Start gingen und nebenbei, ungetrübt von allzu großer Vorbereitung oder Sachkenntnis, unsere Firma gründete. Dass die sich als derart zählebig herausstellen würde, überrascht […]

Deichbrand-Festival im Livestream bei Arte Concert

Ausnahmezustand bei Kobalt. In den Redaktionsräumen sieht es aus, als zögen wir um. Große Trucks werden im Hof mit schwerem Equipment beladen, ein „Nightliner“ ist für die Technik-Crew von 15 Leuten gebucht. Das Produktionsteam, ausgestattet mit Vitamintabletten und Ohrenstöpseln, ist schon los. Klassenfahrt an die Nordsee, wo wir das Deichbrand-Festival drei Tage lang nonstop aufzuzeichnen […]

Re: Großbritannien vor der Wahl

Eigentlich sollte unser Film von der Neuwahl in Großbritannien handeln, die von manchen auch die „Brexit-Wahl“ genannt wird. Noch vor wenigen Wochen war das das alles beherrschende Thema auf der Insel. Kann sich Theresa May mit ihrer harten Linie durchsetzen? Oder kriegt die Opposition doch noch eine nennenswerte Kraft für den weichen Brexit zustande? Dann […]

Re: Deutsch für Anfänger / Re: Breaking the Silence

Experimente, die aus dem Ruder laufen, sind mitunter spannender, als jene, bei denen alles nach Plan läuft. Zu beobachten ist das heute Abend bei ARTE Re: in unserem Film „Deutsch für Anfänger“. Die „Anfänger“ kommen aus Afghanistan, Syrien und Marokko. Sie haben sich auf ein Experiment mit Sprachcoach David Lebor eingelassen. Der hat eine Methode […]

Re: Abschiebung in den Terror

Gestern wurden wieder 15 Männer nach Afghanistan abgeschoben. Heute früh erreichten sie Kabul. Seit September sind es nun 92 Abgeschobene. Dabei hat sich die Sicherheitslage nach einem Bericht der Vereinten Nationen drastisch verschlechtert. Was erwartet die Menschen, die in Deutschland Schutz gesucht haben in ihrer Heimat? Katrin Sandmann reiste nach Kabul, um das herauszufinden und drehte eine bewegende Reportage über Afghanen, die sich nicht mehr zurecht finden in ihrer chaotischen und gefährlichen Heimat. Kein leichter Stoff, zugegeben, aber ein Film, der aufrüttelt und sehr unbequeme Fragen aufwirft. Hier geht’s zum Film in der Arte Mediathek.

Re: Mein Leben als Werbefläche

In England finden YouTuber den fruchtbarsten Boden. Nirgendwo ist die Zahl der vloggenden Millionäre so hoch wie hier. Tanya Burr zum Beispiel, deren Videos mehr als 300 Millionen Mal geklickt wurden. Reiner Zufall ist das nicht. Hinter den spontan wirkenden Videos steckt eine ausgefeilte Marketingstrategie. Der Mensch wird zur lebenden Werbefläche. Das stört in der Regel weder den Vlogger noch seinen Fan. Und viele verdienen daran mit. Claudia Bäckmann untersucht die boomende Industrie rund um die Yoube-Stars. Ihr ernüchtertes Fazit: „Broadcast yourself“ war gestern. Hier geht’s zum Film in der Arte Mediathek.

RE: Letzte Zuflucht Waisenhaus

Als Mutter seine Kinder nicht mehr versorgen zu können, ist nicht nur grauenvoll, sondern auch zutiefst beschämend. In Griechenland sind manche Familien mittlerweile so arm, dass sie ihre Kinder ins Waisenhaus geben müssen. Drei Anfragen pro Tag bekommt das Waisenhaus der Hatzikonsta-Stiftung in Athen. Claudia Bäckmann begleitete den Alltag zweier Mütter, die ihre Kinder nur noch am Wochenende sehen. Eine ständige Zerreißprobe für sie und für ihre Kinder. Dieser Film, das kann ich versprechen, geht nicht nur Eltern unter die Haut. Hier geht’s zum Film in der Arte Mediathek.